Pneumatischer Messdorn

Beschreibung

Bei der berührungslosen Messung mit pneumatischen Messdornen wird ein Luftstrahl über eine Düse in das Innenprofil eines Prüfobjektes hineingeblasen. Die Luft erzeugt je nach Abstand zum prüfenden Werkstück einen Staudruck in der Zuleitung, der von einer Membran oder einem Druckmesselement aufgenommen wird. Die Auswertung erfolgt gegenüber einem Referenzdruck (Staudruckverfahren) oder einem Referenzkanal (Differenzdruckverfahren).

Ein Düsenmessdorn mit einem Durchmesser größer 8 mm hat einen standardmäßigen Messbereich von 80 μm. Umlenker (Messfedern) ermöglichen es, den Messbereich bei kleineren Durchmessern bis auf 480 μm auszudehnen. Dabei stehen die ermittelten Messwerte in Abhängigkeit zur Oberflächenrauheit. Bei Rauheiten größer 1 μm ist im Einzelfall zu prüfen, ob pneumatische Kontakt-Messdorne (Federkontakt- und Kugelmessdorne) anzuwenden sind, um vergleichbare Messwerte zu berührenden Messungen zu erzielen.

Pneumatischer Messdorn, Nennmaß 20 mm

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